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Spiele mit Katzen | So bleibt deine Katze aktiv und gesund

Spiele mit Katzen | So bleibt deine Katze aktiv und gesund

Katzentraining bedeutet nicht nur deinem Stubentiger Tricks beizubringen. Training meint auch Übungen und Spiele, die deine Katze körperlich und geistig fit halten.

Es kann viele Gründe dafür geben, eine Katze im Haus zu halten. Wenn man dafür sorgt, dass sie körperlich und geistig ausgelastet ist, kann auch eine Wohnungskatze ein glückliches Leben führen.

Verbringt deine Katze viel Zeit draußen, macht sie sich oft einen Spaß daraus, Blätter oder Mäuse zu jagen, auf Bäume zu klettern und sich hinter Büschen zu verstecken. Aber egal, ob deine Katze ein Freigänger ist oder ein völliger Stubentiger, sie braucht trotzdem regelmäßige Spieleinheiten, um eure Bindung zu stärken und damit ihre Sinne stimuliert werden.

 

Spiele mit Katzen | So funktioniert's

 

Hier sind 7 Tipps, mit denen du dafür sorgen kannst, dass deine Katze genug Bewegung bekommt und ihre natürlichen Instinkte stimuliert werden:

 

1. Springen und Zuschlagen

Besorge ein Angelspielzeug. Damit kannst du die Beute im Freien nachahmen. Mit einem Stock, einer Schnur und einer flauschigen Feder oder einer Spielzeugmaus, die am Ende baumelt, kannst du die Angel auch ganz leicht selbst basteln. Ziehe das Spielzeug langsam über den Boden, gefolgt von einer schnellen Bewegung. Du kannst erkennen, ob dein Stubentiger Spaß hat, wenn er sich tief hinunterbeugt und seine"Beute" genau im Auge behält, ein bisschen mit dem Hintern wackelt und dann schlagartig auf sein Opfer stürzt.

Achte darauf, dass du das Spiel mit einem kleinen Leckerli oder Futter beendest, damit deine Katze sich belohnt fühlt und den Nervenkitzel des Fangens genießen kann. Halte die Spieleinheiten kurz, am besten ein paar Mal über den Tag verteilt. Der frühe Morgen oder der frühe Abend eignen sich besonders gut zum Spielen - dann sind Katzen am aktivsten.

 

2. Klettern

Wenn Katzen draußen sind, schlängeln sie sich an Zäunen, Schuppen und Bäumen entlang. All das ist für die Tiere verlockend, denn es gibt unterschiedliche Höhen, Strukturen, Versteckmöglichkeiten und Orte, an denen sie sich ungesehen auf die Lauer legen können. Daher ist der Zugang zu Regalen oder Schrankoberseiten in Innenräumen wichtig, um die Erfahrungen, die sie im Freien machen können, zu imitieren.

Katzentürme oder Kratztonnen eignen sich dafür hervorragend, da sie oft über erhöhte Flächen verfügen, auf denen sich deine Samtpfote ausruhen kann. Du kannst aber auch hier wieder kreativ werden und z. B. aus Regalen, Kisten und Spielzeug einen"Baum" bauen, auf dem deine Katze lauern und entspannen kann.

Spiele mit Katzen

3. Jagen

Es gibt einige einfache Spiele, die man mit seiner Katze spielen kann, um ihr Herz-Kreislauf-System zu trainieren– Zum Beispiel die Jagd nach einem Spielzeug:

  • Du kannst einen Tischtennisball über den Boden rollen oder gegen eine Wand werfen, sodass er zurückprallt. Damit weckst du sicher das Interesse deiner Katze.

  • Ein Aufziehspielzeug hält deine Samtpfote neugierig und aktiv, während sie es über den Boden jagt. Achte darauf, dass es keine scharfen Kanten hat, die deine Katze verletzen könnten, wenn sie das Spielzeug fangen will.

  • Viele spielen auch gerne mit einem Laserpointer. Allerdings bereitet das uns Menschen meistens mehr Spaß als unseren Haustieren. Der Laserstrahl kann im schlimmsten Fall zur Erblindung deiner Katze führen. Außerdem lässt das Spiel mit dem roten Punkt deinen Stubentiger meist frustriert zurück: Da es sich um Licht handelt, gibt es nichts, was die Katze berühren oder fangen kann.

 

    4. Kratzen

    Das Kratzen ist ein wichtiger Teil der Selbstpflege einer Katze und trägt dazu bei, ihre Krallen in gutem Zustand zu halten. Ein Kratzbaum ist daher unabdingbar! 

    Ein Kratzbaum hilft deiner Katze auch dabei, sich nach einem Nickerchen gut zu strecken - sie kann sich mit ihren Krallen am Pfosten festhalten und ihren ganzen Körper strecken. Für vertikale Kratzbäume wird in der Regel Sisal verwendet, aber auch ein altes Stück Teppich, das auf einer stabilen Unterlage befestigt wird, ist geeignet. Ein oder zwei Kratzbäume in der Wohnung sorgen dafür, dass dein Stubentiger nicht das Interesse an dem Objekt verliert.
    Spiele mit Katzen

    5. Erkunden und Erforschen

    Katzen sind von Natur aus neugierig! Wie oft hast du schon einen Karton ausgepackt und festgestellt, dass deine Katze hineingesprungen ist und die Kiste und ihren Inhalt erkundet hat? Es ist wichtig, die Neugierde der Katze aufrechtzuerhalten. Deshalb kannst du den Karton immer wieder mit neuen Gegenständen bestücken, um diesen Instinkt aufrechtzuerhalten. Um ihr das Gefühl zu geben, draußen zu sein, kannst du ein paar Zweige oder Blätter hinzufügen, um ihre Schnurrhaare zu kitzeln!

     

    6. Verstecken

    Trotz vieler körperlichen Aktivität, lieben Katzen es, sich zu verstecken. Das ist ein grundlegender Instinkt, den Hauskatzen noch von ihren Vorfahren übernommen haben. Deshalb solltest du dafür sorgen, dass es in eurer Wohnung viele Versteckmöglichkeiten gibt. Unter Betten, Kartons, offenen Schränken, hinter Vorhängen oder in Lücken hinter Möbeln - Das alles sind großartige Verstecke für Katzen, wenn sie das Gefühl haben, dem Trubel entkommen zu wollen. Die vielen Rückzugsmöglichkeiten, tragen dazu bei, dass dein Fellknäuel sich ruhig und sicher fühlen kann.

    Um Unfälle zu vermeiden, solltest du jedoch darauf achten, dass die Türen von Waschmaschinen und Trocknern geschlossen bleiben, wenn sie nicht benutzt werden. Diese Höhlen sind für Katzen meist sehr verlockend - können ihnen aber gefährlich werden.

    Wenn eine Katze zum ersten Mal in ihr neues Zuhause kommt, ist es besonders üblich, dass sie sich versteckt. Solange du sicherstellst, dass alle Türen und Fenster geschlossen sind, damit der Vierbeiner nicht entkommen kann, ist alles in Ordnung. Dann braucht es nur ein bisschen Geduld, bis sich die Katze an die neue Umgebung gewöhnt hat und schon bald wird ihre Neugier sie übermannen und sie wird sich aus ihrem Versteck heraustrauen.

     

    7. Geistige Stimulation

    Die Schnurrhaare sind Teil des sensorischen Systems einer Katze, das Informationen an ihr Gehirn sendet. Das Erkunden einer Box mit vielen verschiedenen Gegenständen trägt also auch zur geistigen Stimulation bei.

    10 bis 15 Minuten Spielzeit am Tag fördern nicht nur die Bindung zu deiner Katze, sondern bieten ihr auch die geistige Anregung, die sie braucht, um gesund und munter zu bleiben. Wecke ihren Jagdinstinkt, indem du Leckerlis oder Futter im ganzen Haus versteckst, damit sie auf die Pirsch gehen und diese finden kann, oder verwende ein Puzzlespielzeug, damit sie herausfinden muss, wie sie an ihre Lieblingsleckerlis kommt. Denk daran, nicht zu viele Leckerlis zu geben - Trockenfutter funktioniert genauso gut.

     

    8. Training

    Auch wenn du dich dazu entscheidest, deine Katze die meiste Zeit im Haus zu halten, wird sie gelegentlich das Haus verlassen müssen. Deswegen kann Katzentraining auch bedeuten, ihr beizubringen, in eine Transportbox zu steigen oder zu lernen, auf ihren Namen zu hören und zu kommen, wenn sie gerufen wird. So kann das Training der Katze nicht nur Spaß machen, sondern auch noch praktisch für euch beide sein!

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    Eine entspannte Katze ist am zugänglichsten für Trainingseinheiten. FELIWAY Optimum wird häufig verwendet, um Katzen zu helfen, in ihrem Zuhause entspannt und gelassen zu bleiben. Also kann es auch beim Spielen und Training helfen, für weniger Frustration bei euch beiden zu sorgen!

     

    Kontrollierte Streifzüge im Freien

     

    Wenn deine Wohnungskatze den Eindruck erweckt, nach draußen zu wollen, gibt es auch da Kompromisse, die man eingehen kann. Hast du zum Beispiel einen kleinen Garten oder eine Terrasse, kannst du überlegen, diese einzuzäunen und"ausbruchsicher" zu gestalten. So kann deine Katze sich frei bewegen, aber sich nicht zu weit entfernen. 

    Alternativ kannst du deine Katze an einem Geschirr mit nach draußen nehmen. So kann sie die vielen Gerüche und Geräusche der Natur genießen, ohne dass sie zu großen Gefahren ausgesetzt wird.

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