Katze aus dem Tierheim adoptieren: So baust du Vertrauen und Nähe auf
Eine Katze aus dem Tierheim zu adoptieren und bei dir aufzunehmen, ist echt ein toller Moment. Es ist der Start eurer gemeinsamen Reise. Aber denk dran, dass Katzen aus dem Tierheim wahrscheinlich schon eine Vergangenheit voller positiver und negativer Erfahrungen haben, die eure Beziehung beeinflussen können.
Katzen sind, genau wie wir, alle Individuen. Manche sind vielleicht schüchterner, andere selbstbewusster. Manche sind vielleicht gut sozialisiert, andere vielleicht nicht. Es braucht Zeit, Geduld und Verständnis, bis eine Katze aus dem Tierheim dich mag, und Vertrauen ist die Grundlage jeder Beziehung.
In diesem Blog geben wir dir Tipps, wie du eine Katze aus dem Tierheim eingewöhnen kannst.
Tipp 1: Gib deiner Katze aus dem Tierheim Freiraum
Katzen sind von Natur aus territorial und neue Umgebungen können sie überfordern. Wenn du eine Katze aus dem Tierheim aufnimmst, empfehlen wir dir, einen ruhigen, abgeschlossenen Raum für sie einzurichten.
Stell sicher, dass sie alles Nötige hat. Dazu gehört eine Katzentoilette, Futter, Wasser, ein Kratzobjekt, ein gemütliches Bett und einen Ort, an dem sie sich verstecken kann, z. B. einen erhöhten Platz.
Lass deine Katze auf dich zukommen und vermeide es, Interaktionen zu erzwingen, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Lass sie in ihrem eigenen Tempo ihre Umgebung erkunden und minimier Störungen und Lärm, z. B. indem du Besucher auf ein Minimum beschränkst, bis sich deine Katze in ihrer neuen Umgebung eingelebt hat.
Tipp 2: Fördere die Gelassenheit mit FELIWAY Optimum
FELIWAY Optimum ist eine großartige Möglichkeit, um sich um eine Katze aus dem Tierschutz zu kümmern und ihr Vertrauen zu gewinnen. FELIWAY Optimum ist ein wissenschaftlich erprobter Pheromon-Verdampfer, der Katzen entspannt. Die Pheromone senden entspannende Signale, damit sie sich in ihrer Umgebung sicher und geborgen fühlen.
FELIWAY Optimum ist ideal für Katzen aus Tierheimen und kann ihnen helfen, sich in ihrem neuen Zuhause einzuleben und Stresssymptome wie Verstecken zu reduzieren. Es ist eine sanfte, nicht-invasive und nicht-schläfrig machende Methode, um das emotionale Wohlbefinden zu unterstützen, und wird von Tierärzten und Verhaltensforschern weltweit empfohlen.
Steck den Verdampfer einfach in dem Raum, in dem sich deine schüchterne Katze zuerst einlebt, damit sie sich wohlfühlt. Wenn deine Katze beginnt, ihr neues Zuhause zu erkunden, kannst du FELIWAY Optimum einfach in einen anderen Raum stellen, damit sie sich überall sicher fühlt, wo sie sich gerade aufhält.
Tipp 3: Eine Routine etablieren
Eine Routine zu etablieren ist eine gute Möglichkeit, dich um deine neue Katze aus dem Tierheim (oder jede andere Katze!) zu kümmern. Noch besser ist es, wenn du die Routine kennst, die deine Katze in ihrem früheren Zuhause hatte.
Versuche nach Möglichkeit, diese Routine beizubehalten. Wenn du dir jedoch nicht sicher bist, wie die Routine deiner Katze aussah, ist es eine gute Idee, mit einem Zeitplan zu beginnen, den du beibehalten möchtest. Wie bei jeder Veränderung solltest du langsam beginnen und Dinge nach und nach einführen, während sich deine Katze in ihrem neuen Zuhause einlebt. Es ist auch eine gute Idee, die Katzentoiletten sauber und zugänglich zu halten und plötzliche Änderungen des Standorts oder der Art der Streu zu vermeiden.
Versuche, deine Interaktionen vorhersehbar zu gestalten, um Vertrauen aufzubauen und die Katze dazu zu bringen, dich zu mögen. Achte vor allem darauf, dass alle im Haushalt diese Interaktionen einheitlich gestalten. So verhinderst du, dass deine Katze verwirrt ist und sich in ihrer neuen Umgebung unwohl fühlt.
Tipp 4: Kommuniziere ruhig
Kommunikation ist der Schlüssel. Wenn du eine Katze aus dem Tierheim adoptierst, ist Kommunikation ein wesentlicher Bestandteil, um das Vertrauen deiner neuen Katze zu gewinnen.
Deine Kommunikationssignale
Versuche bei der verbalen Kommunikation immer, in einem sanften und beruhigenden Ton zu sprechen, damit deine Katze lernt, dass deine Anwesenheit mit Sicherheit und Geborgenheit verbunden ist.
Ruhige nonverbale Beruhigung ist ebenfalls wichtig. Vermeide direkten Augenkontakt, da dies als bedrohlich empfunden werden kann, und blinzle langsam, um eine freundliche Begrüßung zu signalisieren und Vertrauen aufzubauen.
Wer sollte den Kontakt initiieren?
Wir alle wollen, dass Katzen uns mögen, aber lass sie den Kontakt herstellen. Biete ihnen deine Hand zum Erkunden an und folge ihrem Beispiel, ob sie zu weiterer Interaktion bereit sind oder nicht. Katzen sind von Natur aus an kurze Interaktionen gewöhnt, während Menschen oft an längeren, intensiveren Interaktionen interessiert sind. Daher ist es wichtig, die natürlichen Vorlieben einer Katze zu respektieren, anstatt ihr unsere eigenen Ansichten aufzuzwingen.
Katzen mögen es im Allgemeinen nicht, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden. Anstatt sie hochzuheben und zu knuddeln, solltest du dich auf ihre Höhe begeben, sie nicht hochheben und ihnen die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden, wie lange sie mit dir interagieren möchten.
Vermeide vor allem, deine Katze zu bestrafen oder anzuschreien. Das ist nicht hilfreich und kann dazu führen, dass sie dir nicht mehr vertraut.

Tipp 5: Spiel mit deiner geretteten Katze
Spielen ist super, um Vertrauen aufzubauen, aber du solltest es langsam angehen lassen. Damit deine Katze dich mag, fang mit Spielzeugen an, bei denen du Abstand halten kannst, wie zum Beispiel Stabspielzeugen oder Federwedeln, die Interaktion ohne engen Kontakt ermöglichen.
Dann pass dich ihrer Vorgehensweise an und schau, ob sie mitspielt. Halte die Spielzeiten kurz und positiv. Wenn das Vertrauen wächst, bring Spielzeuge ins Spiel, bei denen du näher ran kannst, wie rollende Bälle oder interaktive Puzzles.
Tipp 6: Schaffe positive Assoziationen mit Happy Snack by FELIWAY
Leckerlis sind eine wunderbare Möglichkeit, das Vertrauen und die Zuneigung deiner Katze zu gewinnen. Happy Snack by FELIWAY ist ein entspannendes Leckerli, das die Bindung und Entspannung fördert.
Happy Snack by FELIWAY kann zu Beginn eurer Beziehung aus der Ferne angeboten werden, z. B. auf einer Leckmatte, in ihrem Futternapf oder auf ihrem Futter. Oder es kann direkt aus der Packung angeboten werden, wenn sie sich mit enger Interaktion mit dir wohlfühlen.
Versuche, Happy Snack by FELIWAY mit positiven Momenten zu verbinden, z. B. nach dem gemeinsamen Spielen, beim Putzen oder in ruhigen Momenten, um das Vertrauen zu stärken.

Tipp 7: Freu dich über kleine Erfolge mit deiner Rettungskatze
Denk dran, dass es vielleicht langsam vorangeht, aber jeder Schritt bei der Pflege einer Rettungskatze ist wichtig. Notier dir die Meilensteine, wie zum Beispiel das erste Mal, wenn sie in deiner Nähe frisst, das erste Blinzeln oder Kopfstoßen und das erste Mal, wenn sie sich in deiner Nähe wohlfühlt. Jeder Moment ist besonders, also warum nicht ein Tagebuch oder ein Fotoalbum führen, um diese Momente festzuhalten?
Sei aber geduldig, deine Katze wird sich in ihrem eigenen Tempo in deinem Zuhause und in deiner Beziehung zu dir einleben. Indem du konsequent bist und dir Zeit nimmst, baust du Vertrauen zu deiner Katze auf und zeigst ihr, dass du eine verlässliche Quelle der Sicherheit bist.
Tipp 8: Lerne, ihre Körpersprache zu lesen
Deine adoptierte Rettungskatze wird ständig mit dir kommunizieren, aber du musst ihre Sprache lernen. Hier sind ein paar Anzeichen, auf die du achten solltest:
Positive Anzeichen für deine aufblühende Beziehung
- Sie begrüßt dich mit erhobenem Schwanz
- Kopfstoßen
- Langsames Blinzeln

Anzeichen von Stress oder Unbehagen
Wenn du diese Anzeichen bemerkst, solltest du dich zurückziehen und die Interaktion beenden – überleg dir, was gerade passiert ist, und pass dein Verhalten für zukünftige Interaktionen an:
- Ohren bewegen sich nach hinten
- Erweiterte Pupillen
- Zucken oder Schwanzwedeln
Tipp 9: Lerne die individuellen Vorlieben deiner Katze kennen
Alle Katzen sind Individuen mit einzigartigen Vorlieben. Wenn du diese Vorlieben verstehst, kannst du die Zuneigung und das Vertrauen deiner Katze gewinnen. Finde heraus, welche Leckerlis, Spiele und Spielzeuge sie mag, und eure Beziehung wird wachsen.
Achte auch darauf, an welchen Stellen sie gerne gestreichelt wird. Viele Katzen mögen es, hinter den Ohren, an den Wangen oder im Nacken gestreichelt zu werden. Im Allgemeinen mögen Katzen es nicht, am Bauch, an der Schwanzwurzel, an den Beinen oder an den Pfoten gestreichelt zu werden.
Tipp 10: Respektiere die Entscheidungen deiner Katze
Letztendlich kommt es auf Respekt an. Katzen mögen es, die Kontrolle zu haben, daher ist es wichtig, ihre natürlichen Bedürfnisse und Vorlieben zu respektieren und ihnen wann immer möglich Schritt für Schritt Wahlmöglichkeiten zu geben.
Katzen bevorzugen in der Regel 3D-Räume mit erhöhten Ruheplätzen in verschiedenen Räumen. Überlege dir, wie du ihnen entgegenkommen kannst, z. B. indem du einer älteren Katze Möglichkeiten zum Auf- und Absteigen bietest, ohne dass sie einen großen Sprung machen muss, insbesondere wenn sie diese Plätze nicht alleine erreichen kann.
Um deine gerettete Katze zu pflegen und das Vertrauen einer scheuen Katze zu gewinnen, solltest du ihre Entscheidungen in Bezug auf die Interaktion respektieren. Wie bereits erwähnt, fühlen sich nicht alle Katzen wohl, wenn sie auf deinem Schoß sitzen. Einige ziehen es vielleicht vor, stattdessen in deiner Nähe zu sitzen. Mit der Zeit werdet ihr beide die Gewohnheiten und Vorlieben des anderen kennenlernen!
Möchtest du mehr über die Gewohnheiten und Verhaltensweisen von Katzen erfahren und darüber, wie du Vertrauen zu deiner Katze aufbauen kannst? Stöbere in Fachartikeln, Ratschlägen und sogar Artikeln aus der Perspektive meiner Katze. Du kannst dich auch über alle unsere neuesten Tipps und Ratschläge auf dem Laufenden halten, indem du unseren Newsletter abonnierst.
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