
Ältere Katzen aktiv halten: Tipps von deiner Katzenexpertin für mehr Vitalität
Ältere Katzen sind sensibler und erholen sich langsamer von Stress, Krankheiten oder Veränderungen. Häufig bemerken wir, dass sie weniger Energie haben: Sie ziehen sich zurück, sind weniger aktiv und schlafen mehr.
Was kannst du als Katzenhalter tun, um deine Katze in dieser Lebensphase zu unterstützen? Die gute Nachricht ist: Du kannst viel tun. Diese Tipps zur Pflege älterer Katzen helfen nicht nur Senioren, sondern auch jüngeren Stubentigern.

Tipp 1: Fördere die körperliche Aktivität
Katzen zur Bewegung zu motivieren, ist nicht immer einfach – aber mit der richtigen Stimulation klappt es. Gerüche wirken oft anregend: Verteile neue, interessant riechende Gegenstände in der Wohnung. Futtermotivierte Katzen kannst du mit kleinen Portionen versteckten Futters zum Erkunden animieren.
Tipp 2: Schaffe gute Ruhezeiten
Je besser Katzen sich ausruhen, desto mehr Energie haben sie, wenn sie wach sind. Da Katzen in der Dämmerung aktiv sind, kann ihr Rhythmus mit unserem kollidieren.
Richte deiner Katze einen gemütlichen, ruhigen Schlafplatz ein – idealerweise erhöht, überdacht, gut zugänglich und fern vom Trubel des Alltags. Bei Mobilitätsproblemen helfen Rampen oder kleine Treppen.

Tipp 3: Achte auf gesunde Ernährung
Gute Ernährung bedeutet nicht nur das richtige Futter, sondern auch, wie es angeboten wird. Hochwertiges, altersgerechtes Futter kannst du in kleinen Schüsseln oder Futterpuzzles in der Wohnung verteilen. Das fördert Bewegung und geistige Aktivität.
Tipp 4: Reduziere Stress
Ältere Katzen sind stressanfälliger. Vermeide deshalb unnötige Veränderungen und fördere Entspannung durch Rituale, beruhigende Düfte und sichere Rückzugsorte.
Ein Pheromon-Verdampfer wie der FELIWAY Optimum Verdampfer kann zusätzlich helfen. Stecke ihn in den Raum, den deine Samtpfote am meisten nutzt, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.
Tipp 5: Unterstütze alltägliche Aktivitäten
Katzen brauchen tägliche Routinen, um sich wohlzufühlen. Dazu gehören:
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Erkunden
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Kratzen
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Reviermarkieren
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Spielen
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Fellpflege
Fördere diese natürlichen Verhaltensweisen mit Kratzbäumen, Verstecken und abwechslungsreichem Spielzeug.
Tipp 6: Baue gesunde soziale Beziehungen auf
Deine Katze sollte sich mit allen im Haushalt – Menschen, anderen Katzen oder Hunden – sicher fühlen. Eine gesunde Beziehung bedeutet wenig Angst, wenig Spannung und positive Interaktionen.
Stelle ausreichend Ressourcen zur Verfügung und ermögliche jeder Katze schöne Erlebnisse in Gegenwart der Anderen. Das reduziert Konkurrenz und Stress.

Tipp 7: Geh regelmäßig zum Tierarzt
Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind besonders im Alter wichtig. Warte nicht, bis erste Symptome auftreten. Mit Vorsorgeuntersuchungen können Probleme frühzeitig erkannt werden.
Bitte deinen Tierarzt, gezielt nach häufig übersehenen Schmerzen (z. B. Zähne oder Gelenke) zu schauen – sie haben großen Einfluss auf das Wohlbefinden.
Tipp 8: Fördere ihre Unabhängigkeit
Viele Katzen benötigen im Alter mehr Hilfe – etwa um Futter, Fenster oder den Lieblingsplatz zu erreichen. Unterstütze sie, aber erhalte auch ihre Selbstständigkeit.
Hilf ihnen mit Rampen, Treppen oder flachen Katzentoiletten, wichtige Ressourcen selbstständig zu erreichen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen und reduziert Stress.

Mit diesen Tipps zur Pflege älterer Katzen kannst du die Vitalität deiner Samtpfote gezielt fördern. Wichtig ist: Versuche nicht, alle Veränderungen auf einmal umzusetzen. Steigere neue Aktivitäten schrittweise – so gibst du deiner Katze die Möglichkeit, sich in ihrem Tempo daran zu gewöhnen.
Genau wie Menschen hat auch jede Katze ihre eigenen Vorlieben. Mit etwas Geduld wirst du herausfinden, welche Angebote sie besonders ansprechen – und welche sie eher links liegen lässt.
Weitere Ratschläge findest du in unseren Online-Artikeln – von Verhaltenstipps bis hin zu Expertenwissen unserer Happy Cat Experten. Melde dich auch für unseren Newsletter an, um nichts zu verpassen.
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